Jahresbericht 2003
Ein Grundsatz unseres Vereins ist, als Projekt selber unterwegs auf dem Weg der Entwicklung zu sein. Wir möchten mit unserem Vereinsleben nicht stehen bleiben, sondern weitergehen, neue Möglichkeiten des spirituellen Lebens erkunden und gestalten.
Wo und wie konnten wir im Vereinsjahr 2003 diese Zielsetzung erfüllen?
Die neu erstellte Informationsmappe unseres Vereins führt unter den Veranstaltungen 2003 fünfzehn Anlässe auf.
Da gibt es die bewährten Kontemplations- und Retraitentage im Kloster Mariastein und im
Sonnenhof in Gelterkinden. Die Vorträge mit Prof. Alois Haas und Prof. Brigitte Dorst, die
wir zusammen mit der Bildungsabteilung der mission 21 anboten. Der kontemplative Pilgerweg und das Konzert aus der Stille mit Roli Frei waren wieder im Programm.
In die beiden Kontemplationsgruppen im Raum der Stille der mission 21 und im Kulutrzentrum Warteck kamen Menschen, die treu den Weg in die Stille gehen.
Neu haben wir zusammen mit Willigis Jäger und Beatrice Grimm zu zwei „Feiern des Lebens“ in die Offene Kirche Elisabethen Basel eingeladen. Guten Zuspruch fand auch der „Meister Eckhart-Tag“ in Mariastein, der die Elemente Stille und Textgespräche zusammen brachte. Unser Workshopbeitrag zur „Nacht des Heilens“ verband die Heilkraft der Stille mit dem Erleben der inneren Instanzen wie Gesundheit und Krankheit, Erfolg und Misserfolg, Glück und Unglück. Die Rückmeldungen von Teilnehmenden gaben Christoph Röckelein und mir die Ermutigung, weitere Kurse in dieser Richtung zu entwickeln. Armin Mettler liess sich in der Heilungsfeier der Nacht des Heilens auf eine gemeinsame Gestaltung mit weiteren, auch nicht christlichen Mitveranstaltern der Nacht des Heilens ein.
Die Ideen einer Informationsmappe für Sponsoringsuche, und die der Gründung einer Wachstumsgruppe wurden entwickelt.
Unsere weitergehenden Schritte im Jahre 2003 haben uns Mut gegeben, weiter zu schauen und zu spüren, wo und wie es für unseren Verein weitergehen könnte.
Unser Verein hat nichts Vorgeschriebenes, das genau angibt, wie das Vereinsleben abzulaufen hat.
Unser Vorstand ist offen für neue Impulse und ist bereit in Richtungen aufzubrechen, die uns überraschen mögen, weil wir sie so nicht erwartet haben.
„Bleib nicht stehen, geh weiter!“ diesen mystischen Grundimpuls spreche ich meinen Vorstandskollegen, allen Mitgliedern und Interessierten von ars vitae zu.
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