Jahresbericht 2000
Ein Jahr nach der Vision konnten wir unsere Ideen zum Projekt „ars vitae“ in Gedanken formulieren wie. z.B. der Mensch des neuen Jahrtausends steht vor der Aufgabe, alle Dimensionen seines Seins zu entwickeln: er ist aufgefordert neben der mentalen, psychischen und physischen Dimension auch die spirituelle zu entwickeln und die vier Elemente untereinander in Einklang zu bringen. Dies wird uns einen ganzheitlicheren Zugang zu uns selber und eine umfassendere Wahrnehmung der Welt ermöglichen.
In diesem Sinn und Geist haben wir im vergangenen Jahr andere Menschen eingeladen, sich auf den spirituellen Erfahrungsweg zu machen.
Mit unseren Angeboten versuchten wir beim Einzelnen die persönliche Spiritualität zu stärken und den individuellen Reifungsprozess zu begleiten. Unser Ziel ist es durch den Erfahrungsweg der Mystik die religiöse Mündigkeit zu fördern. Es geht darum, die eigenen Quellen zu entdecken, um in unserer Gesellschaft die Kräfte des Lebens zu stärken.
Im Januar konnten wir mit einem Vortrag von Pater Willigis Jäger OSB unsere Vision der Öffentlichkeit vorstellen.
Von der Oekumenischen Erwachsenenbildung Münchenstein bekamen wir den Auftrag - im Rahmen eines Gesundheitspräventionsprogrammes - einen Vortrag zum Thema "Spiritualität im Alltag" zu halten.
Es folgten Kontemplationskurse in Bildungshäusern, die wir meistens in Zusammenarbeit mit der Kath. Erwachsenenbildung Basel anboten. Nicht zu allen Kursen kamen genügend Teilnehmende.
Im Sommer konnten wir den Verein „ars vitae -Menschen auf ihrem spirituellen Weg" gründen.
Im August begannen wir mit einer offenen Sitzgruppe, die sich jeden vierten Freitag im Monat im Stillen Raum des Kulturzentrums Warteck trifft. Durch diese Gruppe hat unsere Kontemplationsarbeit eine Kontinuität, auf die sich aufbauen lässt.
Unser Verein hat im Kontakt mit namhaften Persönlichkeiten des spirituellen Weges durchwegs gute Erfahrungen machen können. Pater Anselm Grün, Niklaus Brantschen, Pierre Stutz und vor allem auch Pater Willigis Jäger haben uns nach ihren Möglichkeiten unterstützt.
Vom Förderverein der Würzburger Schule der Kontemplation wurde uns ein Beitrag von über 3000 Franken zugesprochen.
Zu erwähnen ist auch die gute Zusammenarbeit mit der katholischen Erwachsenbildung Basel und anderen Bildungsinstitutionen der Regio.
Wir sind zuversichtlich, dass unser Verein "ars vitae" weiterhin organisch wachsen und sich entsprechend seinen Zielsetzungen entwickeln kann. Besonders danken wir allen Vereinsmitgliedern, die mit spürbarem Interesse und Wohlwollen unseren Verein begleiten.
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